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Perle

Durchblick statt Dickicht

21. September 2026
Annemarie Rosa

«FREIA»: Neue regionale Anlauf- und Koordinationsstelle für Gesundheitsfragen im Oberen Freiamt

Integrierte Versorgung. Im Oberen Freiamt nimmt man dafür einen neuen Anlauf. «FREIA» heisst das Projekt, das spätestens Anfang 2027 startet.

Die Gesundheitsangebote im Oberen Freiamt sind vielfältig. Spital, Spitex, Hausärzte, Heime, Apotheken, soziale Unterstützung, Gemeinden, Therapien. «Es geht nicht darum, dass etwas fehlen würde», sagt Jeannette Bucher, klinische Projektleiterin Spital Muri. Vielmehr gehe es darum, zu verbinden, was es bereits gibt. «Damit die betroffenen Personen dorthin kommen, wo sie die bestmögliche Unterstützung für ihre Bedürfnisse erhalten», ergänzt Daniel Räber, Gemeinderat Muri. Nicht abhängig vom Zufall, sondern von einer professionellen Koordination. Was im Oberen Freiamt «FREIA» heissen wird, ist eine Versorgungsregion, wie sie die kantonale Politik im Rahmen der gesundheitspolitischen Gesamtplanung 2030 fordert. Man will sich nicht erst auf den Weg machen, wenn dies gefordert ist. Seit rund eineinhalb Jahren befassen sich Vertreter unterschiedlicher Anbieter in Gesundheitsthemen mit integrierter Versorgung. Anfang 2027 soll «FREIA» starten. Als Netzwerk für Leistungserbringer, als Koordinations- und Anlaufstelle, als Gesundheitskompass. Profitieren sollen davon alle Involvierten: Patientinnen und Patienten, Fachleute, Angehörige. «Wichtig ist, das Angebot nun öffentlich zu machen und uns zu zeigen», sind sich alle Mitglieder der Projektgruppe einig. Das geschieht unter anderem auch an der bevorstehenden Gewerbeausstellung.

Bild: Annemarie Rosa

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