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Bereich: Freizeit

Schon über 50 Perlen

Aktion von «Entdecke Freiamt.Mittendrin»

Wo sind die schönsten Perlen im Oberen Freiamt? Bereits über50 Beiträge aus der regionalen Vielfalt und Lebendigkeit zeigt die seit Juli laufende Mitmach-Aktion.

Das regionale Impulsprogramm«Freiamt.Mittendrin.» ist derzeit besonders aktiv und nahe bei der Bevölkerung. Die öffentliche Sammlung sogenannter Perlen im Rahmen der Kampagne «Entdecke Freiamt.Mittendrin.» nimmt stetig zu und zeigt die Attraktivität der Region in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf. Ob kleine Veranstaltung oder Naherholungsgebiet mit Ausblick: Es lohnt sich, die Perlen im Oberen Freiamt zu entdecken.
Ausgehtipp, Spazierweg oder Grillplatz gesucht? Unvergessliche Erlebnisse und attraktive Örtlichkeiten sind bequem auf der Website www.freiamt-mittendrin.ch abrufbar. Die Sammlung an Perlen ist bereits mit über 50 vielfältigen Beiträgen bestückt– ein Beleg für die Attraktivität der Region und Inspiration für Besucherinnen und Besucher, die bereits zahlreich von diesem Angebot Gebrauch machen. Die Website als zentrale Plattform widerspiegelt dieses Interesse: Im Zeitraum Juli und August wurden rund 98 200 Seitenaufrufe getätigt. Die Besucherzahlen haben gegenüber dem Stand von vor der Kampagne um 40 Prozent zugenommen.
Nun startet die zweite Halbzeit der noch bis November laufenden Kampagne– weitere spannende Beiträge werden erwartet. Also heisst es weiter: Auf geht es zum Perlensammeln– noch viele weitere ansprechende Orte oder Veranstaltungen warten darauf, entdeckt und geteilt zu werden. Social-Media-Profile @freiamt.mittendrin. auf Facebook, Instagramoder LinkedIn laden in Ergänzung zur Website ebenfalls zum Vernetzen und Inspirieren ein.

Attraktive Preise gewinnen
Nebst der Perlensammlung sind die Wettbewerbe ein beliebter Teil der Kampagne, samt Preisen aus dem Freiamt. Monatlich wechselt die Wettbewerbsfrage, bei der sich alles um mehr oder weniger versteckte Perlen im Oberen Freiamt dreht.

Fulminantes Jahreskonzert der MGO

Oberrüti Die Musikgesellschaft Oberrüti widmete die Auswahl ihrer Stücke am ersten Jahreskonzert am Sonntag den verschiedenen Gefühlen, ganz nach ihrem Motto «Moodswings». Das Publikum durfte eine musikalische Berg- und Talfahrt miterleben.

IRIS CAGLIONI

Egal, ob mitwirkende Familienmitglieder, ob Musik, Kulinarik oder Party im Vordergrund stand, bei einem Besuch am Jahreskonzert fand jeder Besucher das Richtige für sich. Unter der Leitung des Projektdirigenten Enrico Calzaferri tauchten die Musiker in die Welt der Gefühle ab und hinterliessen Gänsehaut und herzerwärmende Gefühle.

Die Jugend hatte den Vortritt

Das Sonntagskonzert eröffn te die Jugendmusik der Obti-Band unter der Leitung von Ueli Weingartner. Zusammen mit der ABM-Brass Junior, die von Lukas Isler geleitet wird, spielten sie sechs Stücke und zeigten eine beachtliche Leistung. Laurin, der Ansager der Jugendmusik, erzählte in kurzen Worten die Begebenheiten zu den einzelnen Stücken. Beschwingt und voller Energie machte die Obti-Schlagzeuggruppe den Anfang mit einer neuen Auft agskomposition. Dieses noch namenlose Stück wurde vom Oberrüter Musiklehrer Moritz Mayer komponiert und war somit eine Urauffüh ung. Danach folgten vier zum Teil anspruchsvolle Stücke und mit der Zugabe «Üs Ghört D’Nacht» schloss die Jugendmusik ihren Konzertteil ab. Die Jungmusiker der Obti-Band verdankten die beiden langjährigen Leiter mit je einem Geschenkkorb. Lukas Isler freute sich sehr über den Eifer der Kinder, der am Konzert spürbar war.

Besinnlicher Einstieg

Wie nicht von dieser Welt – nur sanft hörbar und doch von allen erkannt, spielten die Musiker der MGO das erste Stück ihres Konzerts. Diese eher ungewohnte Konzerteröffnung mit dem melancholischen «Nearer, My God To Thee» versetzten die Musiker die Zuhörer in besinnliche Ruhe. Bekannt wurde dieses Stück durch den Film Titanic. Nach diesem getragenen Einstieg folgte mit «Storbystev» ein aufmunterndes Unterhaltungsstück mit Funk-, Sambaund Rockrhythmen.

Es steckt viel in einem Musikstück

Für die absoluten Brassband-Liebhaber folgte das Werk «Penlee», eine Perle unter den dargebotenen Stücken. Von ruhig bis stürmisch, flü ternd und panisch laut, waren alle Tonlagen enthalten und die Gefühle wie Angst, Panik, Besorgnis aber auch Tapferkeit und Mut wurden so dargestellt. Penlee beschreibt eine Rettungsbootkatastrophe vor der Küste Cornwalls. Der Komponist Simon Dobson widmete dieses Stück allen verlorenen Seelen dieser Unglücksnacht. Heimatliche Gefühle weckten die Musiker mit dem Stück «Dahaam» des österreichischen Perkussionisten und Komponisten Christian Mühlbacher. Und mit einer kurzen Einlage von «Blitz» und dem Stück «It’s Raining Men» ging es in die Pause.

Das Publikum durfte mitbestimmen

Im ersten Konzertteil moderierte Alexandra Baumann, im zweiten Teil übernahmen Gabriel Knörr und Silvio Ramseier das Zepter. Ihre witzige Art löste so manchen herzhaften Lacher aus. Ganz nach dem Konzertmotto «Gefühlsschwankungen » interagierten die beiden mit dem Publikum und entlockten der Zuhörerschaft die aktuelle Gefühlslage.

Zur Auswahl standen glücklich oder mutig sein, stolz oder erregt sein und lieben oder feiern. Je nach dem, wie das Publikum wählte, wurden die dazugehörigen Stücke gespielt. So durfte das Publikum «Get Lucky», «Farvel Tile N Slavisk Kvinne», «Legends of Cyfarthfa » und «Behroozi» geniessen. Zwei der nicht gewählten Emotionen wurden als fulminante Zugaben gespielt, zuerst ganz mutig die Filmmusik «The Incredibles» und als laszives Schlussstück stand «Sex Bomb» von Tom Jones auf dem Programm.

Ein Musikjahr, zwei Dirigenten

Lukas Isler, Präsident der Musikgesellschaft ist überzeugt, dass sie mit den beiden Projektdirigenten eine gute Wahl getroffen haben. Mit Philipp Werlen, der im ersten Halbjahr die Leitung inne hatte, nahmen sie am Musiktag in Rothrist teil. Auch gaben sie ein Kirchenkonzert in Oberrüti. Enrico Calzaferri dirigiert die Brassband im zweiten Halbjahr und mit ihm bestreiten die Musiker die Jahreskonzertreihe. «Wir sind darum bemüht, ein vielseitiges Konzert für alle zu bieten. So vielfältig wie die Musik ist, so ist es auch unser Publikum. Da sind Kinder, Musikliebhaber und Personen, die einfach schöne Musik hören wollen, bis zu den Brassband-Freaks, die schwierige Musik hören möchten, da ist alles dabei.» Der Grundgedanke des Konzerts, Gefühle und Stimmungen erleben, wurde gekonnt umgesetzt. Das Miteinbeziehen des Publikums zur Liederauswahl war eine Premiere für die Musiker. Isler meinte: «Wir haben im zweiten Teil immer je zwei Stücke bereit und je nach Wahl des Publikums spielen wir das entsprechende Gefühl. Auf diese Art fällt jedes unserer Konzerte etwas anders aus. Natürlich sind wir auf die Resonanz des Publikums gespannt.»

Ausblick des Präsidenten

Noch scheint er weit weg zu sein, der Aargauische kantonale Musiktag, der im kommenden Juni während drei Tagen Oberrüti in eine Festhütte der ganz besonderen Art verwandeln wird. Präsident Lukas Isler liess es sich nicht nehmen, vor vollen Rängen kurz etwas zu diesem regionalen Grossanlass zu erzählen. Mit einem Augenzwinkern, dem Hinweis, dass niemand an diesem Wochenende daheim kochen müsse, verwies er auf die Homepage von musigpur. ch auf welcher sich Helfer eintragen können. Der Festanlass find t vom 14. bis 16. Juni 2024 statt.

Wenn die ganze Welt im Dunkeln liegt

Mühlau Regional bekannt sind die Geschwister durch ihr kulturelles Wirken und ihre Liebe zur Ländlermusik. Oskar Betschart und Edith Sidler leben beide mit einer fast 100-prozentigen Blindheit und doch sehen sie mehr als viele ihrer Mitmenschen.

IRIS CAGLIONI

Am 15. Oktober fand der nationale Tag des weissen Stocks statt. Er ist das klassische Hilfsmittel von Menschen mit einer Beeinträchtigung der Augen. Oskar und Edith sind auch mit diesem weissen Stock unterwegs. Sie sind zwei von fünf Kindern und kamen schon mit prägnant eingeschränkter Sehkraft zur Welt. Ihre Eltern und Geschwister hingegen sehen alle aussergewöhnlich gut. «Die anderen haben Adleraugen, erwischt mit dieser Erbkrankheit hat es nur uns», meint Oskar lachend und doch schwingt auch ein bitterer Hauch in der Stimme mit. Rabenschwarz ist ihre Welt jedoch nicht. Oskar nimmt wahr, wenn die Umgebung beleuchtet ist oder wenn das Licht gelöscht wird. Edith ihrerseits hat noch einen Sehrest von zwei Prozent, sie kann nebst hell und dunkel noch ganz schwach Umrisse erkennen. Die Sehkraft von Oskar liess in der Pubertät stark nach, bei Edith erst später.

Oskar Betschart ist 40-jährig, Ehemann und Vater von zwei Söhnen
«Bilder von früher habe ich sehr stark verinnerlicht. Ich bin froh, in der Kindheit so viel gesehen zu haben, dass ich weiss, was grün oder rot ist. Farben und Formen kenne ich und ich denke, in Mühlau finde ich mich noch gut zurecht. Wie Mühlau aussieht, weiss ich noch gut, die Kirche, die Strassen. Also ich sehe natürlich nur das Mühlau von früher. Meine Geschwister sind immer noch kleine Kinder und meine Mutter sehe ich vor mir, wie sie vor rund 30 Jahren war – jung und schön.» Heute arbeitet er bei der Firma Lam-In Bau AG in Mühlau und kann etwas mit seinen Händen fertigen. Das wollte er schon immer.

Edith Sidler ist 37-jährig, Ehefrau und Mutter von zwei Söhnen
«Bis vor wenigen Jahren konnte ich meinen Bruder bei Auft itten auf die Bühne führen. Heute sehe ich zu wenig, um das noch zu tun. Ich bin Mutter von zwei Buben. Der kleinere ist richtig modeaffin Er sagt mir aufrichtig, wenn mir ein Kleidungsstück gut steht oder nicht und ob die Farbe zu mir passt.» Edith ist Vollzeithausfrau und kocht im Durchschnitt für sechs bis acht Personen. «Die Handgriffe sitzen, ich weiss, wo alles seinen Platz hat – das ist wichtig bei nicht sehenden Personen. Der Einkauf des täglichen Bedarfs an Frischprodukten wie Milchprodukte, Brot oder Salat erledige ich selbständig im Dorf.» Seit zehn Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Hagendorn, dort im Dorfl – den kennt man sie. Alle zwei Wochen bekommt sie Hilfe für den Grosseinkauf. Dafür und für eine Putzhilfe bekommt sie eine Entschädigung der IV.

Selbes Schicksal, ähnliche Lebenswege
Oskar und Edith haben einen Altersunterschied von drei Jahren. Beide besuchten die Sonderschule Sonnenberg in Baar, die damals eine reine Blindenschule war. Sie schlugen später einen ähnlichen berufli hen Weg ein und waren in der Personalrekrutierung zuhause. «Mein Plus in diesem Beruf war, dass ich die Menschen nicht nach ihren Äusserlichkeiten vorverurteilte – ich musste mich immer auf meine anderen Sinne verlassen», sagte Oskar und auch Edith bestätigte dieselbe Erfahrung. «Abtasten, wie es in Hollywood gezeigt wird, das machen wir nicht. Wir sehen aber sehr viel mit den Ohren und der Nase.»

Fröhliche Naturelle – aber nicht immer
Sieht man sie in der Öffentli hkeit, wirken sie trotz ihres Schicksals fröhlich. Im Innern ist es nicht immer so. Was Edith am meisten zu schaffen macht, ist der Umstand, dass sie ein Leben lang auf die Hilfe anderer angewiesen sein wird. Die Digitalisierung und die rasante Entwicklung der Technik ist für sie Fluch und Segen zugleich. Obwohl am iPhone die Apps sprechen können, ist alles, was mit Touch-Screen bedient wird, schwierig bis unmöglich für sie. Heute gibt es Homepages, die angepasst sind mit einer Sprachausgabe, die sind aber wenig verbreitet. In der Schule lernten sie die Brailleschrift, die auch an der Computertastatur zur Verfügung steht. So ausgestattet sind beispielsweise die Tasten in Aufzügen. Edith erzählt: «Im Grund tasten wir uns durchs Leben. Vom ersten Moment an, wenn ich am Morgen aufstehe, muss ich alles ertasten – jeder Handgriff, jeder Schritt braucht meine volle Konzentration. Wir haben viele Freunde, die sehend sind. Und weil wir so dazugehören, geht auch mal vergessen, dass wir nicht einfach aufstehen und mitlaufen können – wir brauchen für alles mehr Zeit. Das ist einerseits eine Komplikation und andererseits ein Kompliment für uns.»

Ihre Musik ist regional bekannt Seit ihrer Kindheit sind die beiden Geschwister passionierte Schwyzerörgeli- Spieler und damit sind sie regional bekannt. Zusammen gründeten sie das Schwyzerörgeliduo Betschart. Heute heissen sie offiziel Schwyzerörgelitrio Betschart, denn schon seit längerem ist ihre Mutter Luzia, ebenfalls in Mühlau wohnhaft, mit von der Partie. «Wir sind glücklich, dass unsere Mutter mit uns musiziert.» Studieren sie ein neues Stück ein, dann hören sie es ab einem Tonträger. Danach wird einfach geübt, bis die Finger die richtigen Knöpfe finden. «Das ist kein Problem für mich, denn ich übe nur neue Stücke ein, die mir auch gefallen, dann geht das gut», lacht Oskar.

Der Umgang mit blinden Menschen
Beide bewegen sich in der Öffentli hkeit mit dem weissen Stock. In der bekannten und gewohnten Umgebung geht das auch sehr gut. Sie danken den hilfsbereiten Mitmenschen, die sie auf der Strasse antreffen. Berührungsängste sind keine da. «Mich am Arm berühren und mich fragen, ob ich Hilfe beim Überqueren der Strasse brauche, das darf jeder tun. Nicht so toll ist es, wenn mich jemand mit Schwung packt und mitreist», sagte Oskar. Was für den sehenden Menschen selbstverständlich ist, kann für die Geschwister ein Hürdenlauf werden. «Wir spüren die Blicke auf uns, wenn wir angestarrt werden – zum Beispiel im Restaurant, weil wir vielleicht nicht so schön essen.» Beide sind ihren Eltern dankbar dafür, dass sie in der «normalen Welt» aufwachsen und lernen durften. Edith ist aber heute auch um einen Meinungsaustausch mit anderen nicht sehenden Menschen bemüht.

Als Schwyzerörgelitrio Betschart sind sie in der ganzen Region bekannt. Trotz ihres Schicksals sind sie fröhlich unterwegs.
Oskar Betschart und seine Schwester Edith Sidler am Schwyzerörgeli. Ihre Mutter Luzia Betschart spielt den Bass.

Aussichtspunkt Horben

Die Aussichtsebene ist ein äusserts beliebtes Ausflugsziel zu jeder Jahreszeit. Ob Schlitteln, Langlauf, Wandern, Biken, oder einfach ein feines Zmittag oder Dessert im hervorragenden Restaurant geniessen.

Der Elfenhof

Ein Bauernhof, der zum Verweilen einlädt.

Ausreiten, Ponyspaziergänge, Reitstunden, Reitlager und oftmals auch junge Büsis sorgen für Action.
Der Hof ist in Alikon, Gemeinde Sins, im südlichen Teil des Freiamts.

Die wandernde Bank von Abtwil

Die wandernde Bank von Abtwil blickt zurück

Seit dem 5. Mai wanderte die Bank durch das Dorf und konnte bei zehn Gastgebern einen Etappenhalt einlegen.

Vor drei Jahren beschloss die Gemeindeversammlung einen Kredit für ein attraktives Abtwil. Mit diesem Beschluss werden verschiedene Projekte unterstützt, die dem Ziel des Kredites entsprechen. Die Arbeitsgruppe Treffpunkte, Natur und Freizeit reichte unter anderem das Projekt die wandernde Bank ein für dieses Jahr. Die wandernde Bank bietet einen Treffpunkt für die Bevölkerung. Mit einem jeweiligen Tischapero an jedem Etappenort wird der Kontakt gefördert. Die Informationen und Einladungen wurden über den digitalen Dorfplatz und über den Veranstaltungskalender des Anzeigers für das Oberfreiamt gemacht.

Nach dem positiven Bescheid wurde in der Sägerei Lang in Ligschwil eine massive, einheimische Tischgarnitur angeschafft. Am Freitag 5. Mai starteten wir mit einem Tischapero auf dem Schulhausplatz bei eher kühlen, aber trockenen Wetter. Die Etappenorte waren über die ganze Gemeinde verteilt. Auf einem Aufruf im digitalen Dorfplatz hatten sich genügend Gastgeber gemeldet. Der letzte Tischapero wurde nun am letzten Samstag beim Dorfladen abgehalten. Da der Anlass am Vormittag stattfand, wurde aus dem Tischapero ein Tischkaffee mit Gipfeli. Bis auf einen Tischapero konnten alle bei guten, trockenen und schönem Wetter unter freien Himmel durchgeführt werden. Durchschnittlich konnten immer 25 Gäste begrüsst werden. Somit nahmen gesamthaft über 250 Abtwilerinnen und Abtwiler am Projekt teil. Es konnte auch immer wieder festgestellt werden, dass einzelne Gäste sich noch gar nicht kannten und sich so kennenlernten. Weiter war immer mindestens 1 Vertreter des Gemeinderates vor Ort und hatte ein offenes Ohr für Anliegen und Fragen. An den jeweiligen Etappenorten verweilte die Bank cirka 2 Wochen. So konnten sich auch in dieser Zeit noch Spaziergänger, Nachbarn oder Kinder zu einem Gespräch treffen. Es konnte auch erfreulicherweise festgestellt werden, dass je nach Standort der Tisch auch für ein Mittagskaffee unter Nachbarn oder für ein Morgenessen benutzt wurde.

Bis nach den Herbstferien steht die wandernde Bank noch beim Dorfladen und verabschiedet sich nachher in die Winterpause. Auf dem digitalen Dorfplatz wird in nächster Zeit noch eine Umfrage gestartet zum Thema die wandernde Bank. Die Arbeitsgruppe wird dann an der nächsten Sitzung beraten, welche Projekte im kommenden Jahr zur Attraktivität beitragen werden. Die Arbeitsgruppe dankt noch einmal allen Gastgebern recht herzlich für das Gastrecht, die Bewirtung und deren Zeit.

Schöne Früchtetragende Hecken in Abtwil

Aktuell trifft man auf den Spaziergängen rund um Abtwil schöne Hecken an, welche mit den Früchten eine gute Futterquelle bieten für die verschiedenen Vögel. Mehrere Hecken wurden im Rahmen des Vernetzungsprojektes neu angelegt oder aufgewertet und zeigen nun langsam die Vielfalt. Hecken bieten vielen Tierarten Schutz, Winterquartier, Nist- oder Eiablageplatz. Der stufige Aufbau führt zu unterschiedlichen klimatischen Bedingungen mit einer Vielzahl an kleinen Lebensräumen, welche von verschiedensten Pflanzen und Tieren besiedelt werden. Hecken bieten ganzjährig Nahrung in Form von Knospen, Blüten, Pollen, Früchten, Blättern oder Pflanzensaft.